Millant-Deroux Kolophonium Kontrabass

Millant-Deroux Kolophonium Kontrabass

Dörfler Kolophonium in Lederhülle

Dörfler Kolophonium in Lederhülle

W.E.Hill Kolophonium Premium

42,95 €
(*)
Artikelnummer
5036678120165
hill
Premium rosin for violin - dark - encased in a solid maplewood holder, with protection pouch FOR PLAYERS WHO DEMAND OPTIMUM LEVELS OF CONTROL WHEN PERFORMING W. E. Hill & Sons have always sought to create the finest accessories for stringed instruments, so this new set of premium rosins for violin, viola, cello and double bass are ideal for those players who demand optimum levels of control when performing. Hill’s Premium Rosin is a marked upgrade in both the initial level of frictional grip and that of a controlled release. Blended from a unique formulation to ensure the finest performance and developed to increase your level of instrumental control, each rosin is encased in a solid Maplewood holder etched with the historic W. E. Hill & Sons logo, and presented in a colour-matched drawstring bag. With particular care taken in regard to achieving optimal dynamic range, Hill Premium Rosin range will surely find its place upon the hair of the finest of bows, playing the finest of instruments. Instrument: Violin / Viola / Cello / Double Bass Type: Dark / Medium (D. Bass: Medium-Soft) Suitable for: Advanced & Professional players. Grade 6+ Sound Characteristic: Warm & Controlled Grip Profile Rating: GPR #7 Temperature Profile: All-Weather / Climates Primary Constituents: Colophony, Natural Oils Cake Size: Violin/Viola - Medium. Cello/D.Bass - Large Encased in a solid Maplewood holder Cake Weight: Violin/Viola - 20g (approx). Cello/D.Bass - 25g (approx) Country of Origin: England, United Kingdom Included: Colour-matched drawstring bag & display tube
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Hersteller Information

The W. E. Hill & Sons Workshop

36 New End Square

NW3 1LS London

United Kingdom

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Hersteller Hill

Kolophonium – Das unverzichtbare Bogenharz für Violine, Viola, Cello und Kontrabass

Wer ein Streichinstrument spielt, kommt an Kolophonium nicht vorbei. Ob Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass – erst durch das richtige Bogenharz entsteht die notwendige Haftung zwischen Bogenhaar und Saite, die den charakteristischen Klang eines Streichinstruments überhaupt ermöglicht. Obwohl Kolophonium auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, hat es einen entscheidenden Einfluss auf Ansprache, Klangfarbe und Spielgefühl.

Eine große Auswahl hochwertiger Produkte finden Sie in unserem Sortiment an Kolophonium für Streichinstrumente unter:
https://www.musik-glaesel.de/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html

Was ist Kolophonium?

Kolophonium ist ein natürliches Harz, das überwiegend aus dem Harz von Kiefern und anderen Nadelbäumen gewonnen wird. Bei der Herstellung wird dem Baumharz durch Destillation das flüchtige Terpentinöl entzogen. Zurück bleibt das feste, glasartige Naturharz – das Kolophonium. Seine Farbe reicht von hellem Goldgelb bis zu dunklem Bernstein und hängt unter anderem von der Herstellung und den verwendeten Harzsorten ab.

Für den Einsatz bei Streichinstrumenten wird das Grundharz häufig weiter veredelt. Hersteller ergänzen spezielle Harze, Wachse oder natürliche Zusätze, um bestimmte Spieleigenschaften zu erzielen. Dadurch unterscheiden sich die einzelnen Kolophoniumsorten deutlich hinsichtlich Haftung, Klangentwicklung und Haltbarkeit.

Warum benötigt ein Bogen Kolophonium?

Die Haare eines Geigen-, Bratschen-, Cello- oder Kontrabassbogens sind von Natur aus relativ glatt. Ohne Kolophonium würden sie nahezu reibungslos über die Saiten gleiten und kaum Schwingungen erzeugen.

Erst das dünne Harzfilmchen auf den Bogenhaaren sorgt für den sogenannten Haft-Gleit-Effekt (Stick-Slip-Effekt). Dabei greifen die Bogenhaare die Saite für einen kurzen Moment, ziehen sie mit und lassen sie anschließend wieder los. Dieser Vorgang wiederholt sich hunderte Male pro Sekunde und bringt die Saite zum Schwingen – der eigentliche Ursprung des Tons.

Ohne ausreichend Kolophonium wäre der Klang leise, kraftlos und schwer kontrollierbar.

Welches Kolophonium ist das richtige?

Nicht jedes Kolophonium eignet sich gleichermaßen für jedes Instrument oder jeden Musiker. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Instrument, Spielweise, Raumtemperatur und persönlichen Klangvorlieben.

Grundsätzlich gilt:

  • Violine: meist eher härteres Kolophonium für eine schnelle Ansprache und einen klaren, brillanten Klang.

  • Viola: mittlere Härte mit ausgewogener Haftung.

  • Violoncello: etwas weicheres Kolophonium für kräftigen Ton und gute Kontrolle.

  • Kontrabass: besonders weiches Kolophonium, da die dicken Saiten deutlich mehr Haftung benötigen.

Auch das Klima spielt eine Rolle. Weiches Kolophonium funktioniert häufig besser bei niedrigen Temperaturen, während härtere Sorten in warmen Räumen angenehmer spielbar sind.

Unterschiede zwischen günstigen und hochwertigen Kolophoniumsorten

Während einfaches Kolophonium für Einsteiger meist völlig ausreichend ist, profitieren fortgeschrittene Spieler und Profis oft von hochwertigen Rezepturen.

Qualitativ hochwertige Produkte bieten häufig:

  • gleichmäßigere Haftung

  • geringere Staubentwicklung

  • bessere Klangprojektion

  • feinere Dynamik

  • angenehmere Ansprache

  • längere Haltbarkeit auf den Bogenhaaren

Viele renommierte Hersteller entwickeln ihre Rezepturen über Jahrzehnte weiter und stimmen sie gezielt auf bestimmte Instrumente oder sogar einzelne Saitentypen ab.

Wie trägt man Kolophonium richtig auf?

Vor allem bei neu bezogenen Bögen benötigt das Bogenhaar zunächst mehrere Schichten Kolophonium.

Dabei empfiehlt es sich:

  • das Harz langsam und gleichmäßig über die gesamte Haarlänge zu führen,

  • keinen übermäßigen Druck auszuüben,

  • lieber häufiger wenig als selten sehr viel aufzutragen.

Im normalen Spielbetrieb genügen meist wenige Striche vor dem Üben oder Konzert.

Woran erkennt man zu viel oder zu wenig Kolophonium?

Ein Mangel an Kolophonium macht sich schnell bemerkbar:

  • der Ton spricht schlecht an,

  • der Bogen rutscht über die Saite,

  • der Klang wirkt dünn oder kraftlos.

Zu viel Kolophonium führt dagegen häufig zu:

  • starker Staubentwicklung,

  • rauem oder kratzigem Klang,

  • Ablagerungen auf Saiten und Instrument,

  • verminderter Klangqualität.

Ein ausgewogen dosierter Auftrag liefert in der Regel das beste Spielerlebnis.

Pflege von Instrument und Bogen

Nach dem Spielen sollte das feine Kolophonium stets mit einem weichen Mikrofasertuch von Saiten und Instrument entfernt werden. Bleiben die Rückstände über längere Zeit auf dem Lack, können sie sich festsetzen und die Oberfläche beeinträchtigen.

Auch der Bogen selbst profitiert von einer regelmäßigen Reinigung. Das Bogenhaar sollte jedoch niemals mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt werden.

Fazit

Kolophonium gehört zu den kleinsten, aber wichtigsten Bestandteilen der Ausrüstung eines Streichinstrumentalisten. Die richtige Wahl beeinflusst Ansprache, Klang, Dynamik und Spielkomfort oft stärker, als viele Musiker zunächst vermuten.

Ob für Anfänger, ambitionierte Hobbymusiker oder professionelle Orchestermusiker – die passende Kolophoniumsorte trägt wesentlich dazu bei, das volle Klangpotenzial eines Instruments auszuschöpfen.

Entdecken Sie unser sorgfältig ausgewähltes Sortiment an hochwertigem Kolophonium für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass:


https://www.musik-glaesel.de/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html

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