Liebenzeller Metall Kolophonium

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Liebenzeller

Liebenzeller Metall-Kolophonium – ausgewählte Klangfarben für Streichinstrumente

Das Liebenzeller Metall-Kolophonium wird aus reinem Lärchenharz hergestellt und mit ausgewählten Metallen verfeinert. Die verschiedenen Metallzusätze ermöglichen eine gezielte klangliche Abstimmung – von warm und rund bis hin zu klar, brillant und direkt. Gleichzeitig überzeugt das Kolophonium durch eine gleichmäßige Ansprache, geringe Staubbildung und einen sparsamen Verbrauch.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Hergestellt aus reinem Lärchenharz
  • Verschiedene Metallzusätze für unterschiedliche Klangcharaktere
  • Leichte und gleichmäßige Bogenansprache
  • Geringe Nebengeräusche beim Streichen
  • Sehr geringe Staubbildung
  • Relativ unempfindlich gegenüber Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen
  • Sehr sparsam im Gebrauch
  • Für Violine, Viola, Cello und Kontrabass in verschiedenen Härtegraden erhältlich

Liebenzeller Metall-Kolophonium – Klang gezielt abstimmen

Bei diesem besonderen Kolophonium treffen reines Lärchenharz und ausgewählte Metallzusätze aufeinander. Je nach Variante verändert sich der Charakter des erzeugten Tons. Dadurch lässt sich das Kolophonium gezielt auf das Instrument und die persönlichen klanglichen Vorstellungen abstimmen.

Das Ergebnis ist eine sehr kontrollierte Bogenansprache mit guter Haftung und gleichzeitig vergleichsweise wenig störenden Nebengeräuschen. Die geringe Staubbildung ist ebenfalls eine praktische Eigenschaft im täglichen Spielbetrieb.

Verschiedene Varianten für unterschiedliche Klangvorstellungen

Gold: Besonders ausgewogen mit rundem, vollem und warmem Klang. Gleichzeitig bleibt der Ton klar und transparent. Gold eignet sich besonders gut, wenn unterschiedliche Klangfarben aus dem Instrument herausgearbeitet werden sollen.

Silber: Entwickelt einen eher weichen, warmen und umhüllten Klang. Besonders in höheren Lagen ermöglicht Silber feine Nuancierungen und eine geschmeidige Bogenführung.

Kupfer: Steht für einen besonders warmen, weichen und samtigen Klangcharakter.

Eisen: Der Klangcharakter ist kräftiger und brillanter sowie direkter in der Ansprache.

Passender Härtegrad

Das Liebenzeller Metall-Kolophonium ist in den Härtegraden I bis VI erhältlich. Dabei steht I für die härteste und VI für die weichste Ausführung. Die Auswahl richtet sich nach dem Instrument: Für Violine werden insbesondere die Härtegrade I und II verwendet, für Viola II und III, für Cello III und IV sowie für Kontrabass V und VI.

Für solistisches Spiel wird häufig die jeweils härtere der empfohlenen Varianten bevorzugt. Welcher Härtegrad tatsächlich am besten passt, hängt jedoch auch von Instrument, Saiten und persönlicher Spielweise ab.

Aus der Praxis

Liebenzeller Metall-Kolophonium sollte eher sparsam aufgetragen werden. Vor der ersten Anwendung empfiehlt sich, die Bogenhaare mit einem weichen Tuch von Rückständen eines anderen Kolophoniums zu reinigen. So lässt sich der Charakter der neuen Sorte besser beurteilen. Auch die Saiten sollten regelmäßig von Kolophoniumresten befreit werden.

Bei Musik Gläsel erhältlich

Bei Musik Gläsel führen wir verschiedene Ausführungen des Liebenzeller Metall-Kolophoniums – darunter Gold, Silber, Kupfer und Eisen sowie unterschiedliche Härtegrade. So können Sie das Kolophonium passend zu Violine, Viola, Cello oder Kontrabass auswählen.

Mehr Informationen
BREADCRUMB-ID Streichinstrumente|/streichinstrumente.html;Kolophonium|/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html
Angaben zum ProdSG

Hersteller Information

Liebenzeller Metall-Kolopohonium 

Hansgünter Kraushaar

Rebmättle 4

79400 Kandern

Tel +49 7636 2099912  mobil: +49 17656283001  

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Hersteller Liebenzeller

Kolophonium – Das unverzichtbare Bogenharz für Violine, Viola, Cello und Kontrabass

Wer ein Streichinstrument spielt, kommt an Kolophonium nicht vorbei. Ob Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass – erst durch das richtige Bogenharz entsteht die notwendige Haftung zwischen Bogenhaar und Saite, die den charakteristischen Klang eines Streichinstruments überhaupt ermöglicht. Obwohl Kolophonium auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, hat es einen entscheidenden Einfluss auf Ansprache, Klangfarbe und Spielgefühl.

Eine große Auswahl hochwertiger Produkte finden Sie in unserem Sortiment an Kolophonium für Streichinstrumente unter:
https://www.musik-glaesel.de/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html

Was ist Kolophonium?

Kolophonium ist ein natürliches Harz, das überwiegend aus dem Harz von Kiefern und anderen Nadelbäumen gewonnen wird. Bei der Herstellung wird dem Baumharz durch Destillation das flüchtige Terpentinöl entzogen. Zurück bleibt das feste, glasartige Naturharz – das Kolophonium. Seine Farbe reicht von hellem Goldgelb bis zu dunklem Bernstein und hängt unter anderem von der Herstellung und den verwendeten Harzsorten ab.

Für den Einsatz bei Streichinstrumenten wird das Grundharz häufig weiter veredelt. Hersteller ergänzen spezielle Harze, Wachse oder natürliche Zusätze, um bestimmte Spieleigenschaften zu erzielen. Dadurch unterscheiden sich die einzelnen Kolophoniumsorten deutlich hinsichtlich Haftung, Klangentwicklung und Haltbarkeit.

Warum benötigt ein Bogen Kolophonium?

Die Haare eines Geigen-, Bratschen-, Cello- oder Kontrabassbogens sind von Natur aus relativ glatt. Ohne Kolophonium würden sie nahezu reibungslos über die Saiten gleiten und kaum Schwingungen erzeugen.

Erst das dünne Harzfilmchen auf den Bogenhaaren sorgt für den sogenannten Haft-Gleit-Effekt (Stick-Slip-Effekt). Dabei greifen die Bogenhaare die Saite für einen kurzen Moment, ziehen sie mit und lassen sie anschließend wieder los. Dieser Vorgang wiederholt sich hunderte Male pro Sekunde und bringt die Saite zum Schwingen – der eigentliche Ursprung des Tons.

Ohne ausreichend Kolophonium wäre der Klang leise, kraftlos und schwer kontrollierbar.

Welches Kolophonium ist das richtige?

Nicht jedes Kolophonium eignet sich gleichermaßen für jedes Instrument oder jeden Musiker. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Instrument, Spielweise, Raumtemperatur und persönlichen Klangvorlieben.

Grundsätzlich gilt:

  • Violine: meist eher härteres Kolophonium für eine schnelle Ansprache und einen klaren, brillanten Klang.

  • Viola: mittlere Härte mit ausgewogener Haftung.

  • Violoncello: etwas weicheres Kolophonium für kräftigen Ton und gute Kontrolle.

  • Kontrabass: besonders weiches Kolophonium, da die dicken Saiten deutlich mehr Haftung benötigen.

Auch das Klima spielt eine Rolle. Weiches Kolophonium funktioniert häufig besser bei niedrigen Temperaturen, während härtere Sorten in warmen Räumen angenehmer spielbar sind.

Unterschiede zwischen günstigen und hochwertigen Kolophoniumsorten

Während einfaches Kolophonium für Einsteiger meist völlig ausreichend ist, profitieren fortgeschrittene Spieler und Profis oft von hochwertigen Rezepturen.

Qualitativ hochwertige Produkte bieten häufig:

  • gleichmäßigere Haftung

  • geringere Staubentwicklung

  • bessere Klangprojektion

  • feinere Dynamik

  • angenehmere Ansprache

  • längere Haltbarkeit auf den Bogenhaaren

Viele renommierte Hersteller entwickeln ihre Rezepturen über Jahrzehnte weiter und stimmen sie gezielt auf bestimmte Instrumente oder sogar einzelne Saitentypen ab.

Wie trägt man Kolophonium richtig auf?

Vor allem bei neu bezogenen Bögen benötigt das Bogenhaar zunächst mehrere Schichten Kolophonium.

Dabei empfiehlt es sich:

  • das Harz langsam und gleichmäßig über die gesamte Haarlänge zu führen,

  • keinen übermäßigen Druck auszuüben,

  • lieber häufiger wenig als selten sehr viel aufzutragen.

Im normalen Spielbetrieb genügen meist wenige Striche vor dem Üben oder Konzert.

Woran erkennt man zu viel oder zu wenig Kolophonium?

Ein Mangel an Kolophonium macht sich schnell bemerkbar:

  • der Ton spricht schlecht an,

  • der Bogen rutscht über die Saite,

  • der Klang wirkt dünn oder kraftlos.

Zu viel Kolophonium führt dagegen häufig zu:

  • starker Staubentwicklung,

  • rauem oder kratzigem Klang,

  • Ablagerungen auf Saiten und Instrument,

  • verminderter Klangqualität.

Ein ausgewogen dosierter Auftrag liefert in der Regel das beste Spielerlebnis.

Pflege von Instrument und Bogen

Nach dem Spielen sollte das feine Kolophonium stets mit einem weichen Mikrofasertuch von Saiten und Instrument entfernt werden. Bleiben die Rückstände über längere Zeit auf dem Lack, können sie sich festsetzen und die Oberfläche beeinträchtigen.

Auch der Bogen selbst profitiert von einer regelmäßigen Reinigung. Das Bogenhaar sollte jedoch niemals mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt werden.

Fazit

Kolophonium gehört zu den kleinsten, aber wichtigsten Bestandteilen der Ausrüstung eines Streichinstrumentalisten. Die richtige Wahl beeinflusst Ansprache, Klang, Dynamik und Spielkomfort oft stärker, als viele Musiker zunächst vermuten.

Ob für Anfänger, ambitionierte Hobbymusiker oder professionelle Orchestermusiker – die passende Kolophoniumsorte trägt wesentlich dazu bei, das volle Klangpotenzial eines Instruments auszuschöpfen.

Entdecken Sie unser sorgfältig ausgewähltes Sortiment an hochwertigem Kolophonium für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass:


https://www.musik-glaesel.de/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html

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