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Das Pirastro Oliv Kolophonium wurde speziell für anspruchsvolle Streicherinnen und Streicher entwickelt, die Wert auf einen warmen, obertonreichen Klang und eine präzise Bogenansprache legen. Es sorgt für eine ausgewogene Haftung zwischen Bogenhaar und Saite, unterstützt eine kontrollierte Tonentwicklung und ermöglicht ein differenziertes Spiel in allen Dynamikbereichen. Damit ist es die ideale Ergänzung für hochwertige Saiten und professionelle Ansprüche.
Das Oliv Kolophonium unterstützt eine gleichmäßige Kraftübertragung vom Bogen auf die Saite und ermöglicht eine schnelle, kontrollierte Ansprache. Der Ton bleibt dabei warm, klar und differenziert, sodass sowohl feinste musikalische Nuancen als auch kraftvolle Passagen überzeugend umgesetzt werden können.
Obwohl das Pirastro Oliv Kolophonium besonders gut mit hochwertigen Pirastro-Saiten harmoniert, eignet es sich ebenso hervorragend für viele andere Saitentypen. Seine ausgewogenen Hafteigenschaften sorgen für ein angenehmes Spielgefühl und unterstützen eine zuverlässige Performance bei Proben, Unterricht und Konzert.
Viele professionelle Musikerinnen und Musiker schätzen das Oliv Kolophonium wegen seiner ausgewogenen Mischung aus sicherer Haftung und geschmeidigem Bogenlauf. Es unterstützt einen warmen, tragfähigen Klang und ermöglicht eine präzise Tonkontrolle – selbst bei anspruchsvoller Literatur.
Seit über 225 Jahren entwickelt Pirastro in Deutschland hochwertiges Zubehör und Premium-Saiten für Streichinstrumente. Das Oliv Kolophonium steht für erstklassige Materialien, sorgfältige Verarbeitung und eine gleichbleibend hohe Qualität, auf die sich Musikerinnen und Musiker weltweit verlassen.
| BREADCRUMB-ID | Streichinstrumente|/streichinstrumente.html;Kolophonium|/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html |
|---|---|
| Angaben zum ProdSG | Hersteller Information
PIRASTRO GmbH E-Mail info@pirastro.com |
| Hersteller Info | Weiterführende Links | Zum Hersteller |
| Backlink | |
| Hersteller | Pirastro |

Pirastro zählt zu den traditionsreichsten Herstellern von Saiten für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Das Familienunternehmen aus Offenbach entwickelt und produziert seit 1798 hochwertige Saiten und gehört heute zu den weltweit führenden Marken im Bereich der Streichinstrumente.
Besonders bekannt sind die Serien Evah Pirazzi, Obligato, Tonica, Passione und Perpetual. Die verschiedenen Materialien und Spannungen ermöglichen eine optimale Anpassung an Instrument, Spielweise und persönliche Klangvorstellungen.
In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Pirastro Saiten für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass sowie passendes Zubehör für anspruchsvolle Musiker.
Wer ein Streichinstrument spielt, kommt an Kolophonium nicht vorbei. Ob Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass – erst durch das richtige Bogenharz entsteht die notwendige Haftung zwischen Bogenhaar und Saite, die den charakteristischen Klang eines Streichinstruments überhaupt ermöglicht. Obwohl Kolophonium auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, hat es einen entscheidenden Einfluss auf Ansprache, Klangfarbe und Spielgefühl.
Eine große Auswahl hochwertiger Produkte finden Sie in unserem Sortiment an Kolophonium für Streichinstrumente unter:
https://www.musik-glaesel.de/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html
Kolophonium ist ein natürliches Harz, das überwiegend aus dem Harz von Kiefern und anderen Nadelbäumen gewonnen wird. Bei der Herstellung wird dem Baumharz durch Destillation das flüchtige Terpentinöl entzogen. Zurück bleibt das feste, glasartige Naturharz – das Kolophonium. Seine Farbe reicht von hellem Goldgelb bis zu dunklem Bernstein und hängt unter anderem von der Herstellung und den verwendeten Harzsorten ab.
Für den Einsatz bei Streichinstrumenten wird das Grundharz häufig weiter veredelt. Hersteller ergänzen spezielle Harze, Wachse oder natürliche Zusätze, um bestimmte Spieleigenschaften zu erzielen. Dadurch unterscheiden sich die einzelnen Kolophoniumsorten deutlich hinsichtlich Haftung, Klangentwicklung und Haltbarkeit.
Die Haare eines Geigen-, Bratschen-, Cello- oder Kontrabassbogens sind von Natur aus relativ glatt. Ohne Kolophonium würden sie nahezu reibungslos über die Saiten gleiten und kaum Schwingungen erzeugen.
Erst das dünne Harzfilmchen auf den Bogenhaaren sorgt für den sogenannten Haft-Gleit-Effekt (Stick-Slip-Effekt). Dabei greifen die Bogenhaare die Saite für einen kurzen Moment, ziehen sie mit und lassen sie anschließend wieder los. Dieser Vorgang wiederholt sich hunderte Male pro Sekunde und bringt die Saite zum Schwingen – der eigentliche Ursprung des Tons.
Ohne ausreichend Kolophonium wäre der Klang leise, kraftlos und schwer kontrollierbar.
Nicht jedes Kolophonium eignet sich gleichermaßen für jedes Instrument oder jeden Musiker. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Instrument, Spielweise, Raumtemperatur und persönlichen Klangvorlieben.
Grundsätzlich gilt:
Violine: meist eher härteres Kolophonium für eine schnelle Ansprache und einen klaren, brillanten Klang.
Viola: mittlere Härte mit ausgewogener Haftung.
Violoncello: etwas weicheres Kolophonium für kräftigen Ton und gute Kontrolle.
Kontrabass: besonders weiches Kolophonium, da die dicken Saiten deutlich mehr Haftung benötigen.
Auch das Klima spielt eine Rolle. Weiches Kolophonium funktioniert häufig besser bei niedrigen Temperaturen, während härtere Sorten in warmen Räumen angenehmer spielbar sind.
Während einfaches Kolophonium für Einsteiger meist völlig ausreichend ist, profitieren fortgeschrittene Spieler und Profis oft von hochwertigen Rezepturen.
Qualitativ hochwertige Produkte bieten häufig:
gleichmäßigere Haftung
geringere Staubentwicklung
bessere Klangprojektion
feinere Dynamik
angenehmere Ansprache
längere Haltbarkeit auf den Bogenhaaren
Viele renommierte Hersteller entwickeln ihre Rezepturen über Jahrzehnte weiter und stimmen sie gezielt auf bestimmte Instrumente oder sogar einzelne Saitentypen ab.
Vor allem bei neu bezogenen Bögen benötigt das Bogenhaar zunächst mehrere Schichten Kolophonium.
Dabei empfiehlt es sich:
das Harz langsam und gleichmäßig über die gesamte Haarlänge zu führen,
keinen übermäßigen Druck auszuüben,
lieber häufiger wenig als selten sehr viel aufzutragen.
Im normalen Spielbetrieb genügen meist wenige Striche vor dem Üben oder Konzert.
Ein Mangel an Kolophonium macht sich schnell bemerkbar:
der Ton spricht schlecht an,
der Bogen rutscht über die Saite,
der Klang wirkt dünn oder kraftlos.
Zu viel Kolophonium führt dagegen häufig zu:
starker Staubentwicklung,
rauem oder kratzigem Klang,
Ablagerungen auf Saiten und Instrument,
verminderter Klangqualität.
Ein ausgewogen dosierter Auftrag liefert in der Regel das beste Spielerlebnis.
Nach dem Spielen sollte das feine Kolophonium stets mit einem weichen Mikrofasertuch von Saiten und Instrument entfernt werden. Bleiben die Rückstände über längere Zeit auf dem Lack, können sie sich festsetzen und die Oberfläche beeinträchtigen.
Auch der Bogen selbst profitiert von einer regelmäßigen Reinigung. Das Bogenhaar sollte jedoch niemals mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt werden.
Kolophonium gehört zu den kleinsten, aber wichtigsten Bestandteilen der Ausrüstung eines Streichinstrumentalisten. Die richtige Wahl beeinflusst Ansprache, Klang, Dynamik und Spielkomfort oft stärker, als viele Musiker zunächst vermuten.
Ob für Anfänger, ambitionierte Hobbymusiker oder professionelle Orchestermusiker – die passende Kolophoniumsorte trägt wesentlich dazu bei, das volle Klangpotenzial eines Instruments auszuschöpfen.
Entdecken Sie unser sorgfältig ausgewähltes Sortiment an hochwertigem Kolophonium für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass:
https://www.musik-glaesel.de/unser-shop/streichinstrumente/kolophonium.html